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Eine multikulturelle Veranstaltung
Foto: Ulrich Steden/IKZ
Das Frühlingsfest für die südliche Innenstadt mit Wetterkapriolen.
Südliche Innenstadt
Stadtviertel „voller Vielfalt“ präsentierte sich
31.05.2015 | 17:57 Uhr



Ganz sicher ist das Frühlingsfest für die südliche Innenstadt von einem mehr als guten Geist
getragen, dem hat sich aber erneut bei der 3. Auflage am Samstag der Wettergott nicht gnädig
gestimmt. Wie schon bei den beiden Festen zuvor litt das Fest enorm unter den widrigen
Wetterbedingungen, die nach einem überaus guten und sonnigen Start beim Einsetzen des teilweise
heftigen Regens dafür sorgte, dass die Besucher scharenweise das Festgelände verließen, und
daher die Infostände im Außengelände verwaisten.

Gelungene Fotoaktion „Keiner fällt aus dem Rahmen“
Organisiert hat das Fest unter dem Motto „Ein Viertel voller Vielfalt“ in diesem Jahr der
Bürgerverein Iserlohner Südstadt. Dessen Vorsitzender, Christoph Menne, ließ sich auch durch
den Regen die gute Laune nicht verderben. „Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, kommentierte er
im Gespräch mit der Heimatzeitung. Glück habe man nämlich auch gehabt. Da der Fritz-Kühn-Platz
aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten nicht zur Verfügung gestanden habe, hatte man sich
entschlossen, das Fest auf das Gelände des Friederike-Fliedner-Berufskollegs an der
Brüderstraße zu verlegen. Hier stand neben dem großzügigen Außengelände auch das Forum zur
Verfügung, in das man das gesamte Bühnenprogramm verlegen konnte. Und dort begeisterten die
jungen Tänzerinnen und Tänzer der „Multi-Kulti-Kinderwelt“ die Besucher mit ihren gelungenen
Darbietungen. Auch der „Werkschor Auerweg“ und die Band „Ring“, die sich gegen Ende der 70er
Jahre in Hohenlimburg formierte, dann nach einiger Zeit und anfänglichen Erfolgen mit eigener
LP lange nicht mehr zu hören war, und jetzt wieder auf die Bühne geht. Beim Stadtteilfest am 3.
Juli in Hohenlimburg soll der erste große öffentliche Auftritt stattfinden.
Wer früh genug beim Frühlingsfest war, konnte sich an 14 Ständen darüber informieren, welche
Gruppen und Institutionen den Stadtteil prägen und dort aktiv sind. Sehr gut angenommen wurde
hierbei die Aktion der Versöhnungs-Kirchengemeinde „Keiner fällt aus dem Rahmen“. Hier konnten
sich Besucher aus aller Herne Länder gemeinsam in einem Bilderrahmen fotografieren lassen. Ein
sehr gutes Beispiel für Integration, denn nach dem Foto kamen viele der dort Abgelichteten in
ein persönliches Gespräch.
Am Fest beteiligt waren aber auch: Checkpoint, Streetwork und Caritasverband Iserlohn,
Sozialzentrum Lichtblick, Schutzengel-Kindergarten, Verein multikulturelle Kinderwelt,
Ambulanter Kinderhospizdienst, Aufrecht, AWo Familienzentrum Kinderland, marokkanische
Moschee/MSV Iserlohn, Altenzentrum Tersteegen-Haus, Friederike-Fliedner-Berufskolleg,
Iserlohner Wohnungsgesellschaft, Guttempler, Team Jugendarbeit, Portugiesische Kita,
Bauchtanzgruppe und das Flüchtlingsnetzwerk.
Ulrich Steden/IKZ